Wahlen in Rumänien: Die Besatzung geht weiter

12.12.2016

Am Sonntag gewann die Sozialdemokratische Partei bei den Wahlen zum rumänischen Parlament.

Der Kampf

Die Konfrontation entfaltete sich zwischen der Linken von der SPD und der Nationalliberalen Partei, welche die derzeitige Führung des Landes unterstützt. Die Sozialdemokratische Partei gewann 46% der Stimmen, während die zweite Partei 22% gewann. Nach dem Erreichen der Mehrheit wird die Sozialdemokratische Partei eine Koalition mit ihrem traditionellen Verbündeten bilden, der Allianz der Liberalen und Demokraten, die bei den Wahlen 6,4% der Stimmen gewann.

Die Besatzung

Nach der Ankündigung des Wahlergebnisses erklärte der Chef der Sozialdemokratischen Partei Rumäniens Liviu Dragnea sofort, dass das Land alle internationalen Verpflichtungen, einschließlich die strategischen und wirtschaftlichen, einhalten werde. Rumänien ist Mitglied der EU und der NATO. Elemente des Raketenabwehrsystems der Vereinigten Staaten gegen Russland werden auch auf rumänischem Gebiet eingesetzt.

Schwierige Situation

Neben dem völligen Verlust der politischen Souveränität nach dem Beitritt zur EU und der NATO leidet Rumänien auch unter ernsthaften wirtschaftlichen und demografischen Problemen. Ökonomische Probleme sind wegen der entsetzlichen Korruption und der neokolonialen Politik von Brüssel zu Bukarest weit verbreitet, während die demographischen Probleme an den riesigen Exodus der Rumänen in andere EU-Länder als Arbeitskräfte gebunden sind. Anstatt ihre eigene Wirtschaft zu entwickeln, sind Rumänen überall in Europa unterwegs und geben sich vorwiegend mit niedrig bezahlten Arbeitsplätzen zufrieden.