Sloweniens Ministerpräsident Janša: „Ungarn unter Orbán ist auf dem richtigen Weg“

Montag, 14 Dezember, 2020 - 20:36

In Westeuropa hat der ungarische Präsident Orbán wegen seiner strikten Zuwanderungspolitik und seinem Festhalten an traditionellen europäischen Werten keine gute Presse. In Ost- und Ostmitteleuropa könnte sein Kurs aber durchaus Schule machen. Jetzt äußerte der slowenische Ministerpräsident Janša in einem Interivew, die europäischen Länder müßten dem ungarischen Beispiel folgen, sonst fielen sie der Zerstörung anheim.

Janša warnte insbesondere vor der Verbreitung kulturmarxistischer Ideen. Wörtlich: „Das kommunistische Manifest des 19. Jahrhunderts besagt, daß die Nation, die Familie, das Privateigentum, die private Bildung und die Religion abgeschafft werden müssen, um eine neue Welt oder einen neuen Kommunismus zu schaffen. Paradoxerweise hat der Kommunismus dieses Ziel trotz der Fülle an Opfern und Leiden durch Gewalt und Diktatur nicht erreicht. Dieselben Ziele werden heute auf unterschiedliche Weise verfolgt. Durch die Medien, Universitäten, Kulturindustrien, multinationale Institutionen, Massenmigration, erzwungenen Multikulturalismus, sowie die Aktivitäten bestimmter politischer Parteien. Sie vertuschen es geschickt, aber jeder, der die Geschichte und politischen Konzepte kennt, kann sehen, in welche Richtung dies alles geht.“

Janša betonte in dem Interivew, daß dieser Entwicklung entgegengewirkt werden könne, indem die Familie, das Privateigentum, private Initiativen und Religionen geschützt würden, die Nationen sich selbst wertschätzten und anderen Nationen mit Respekt begegneten.

Die ungarische Orbán-Regierung weise hier in einem vom Kulturmarxismus durchdrungenen Europa den richtigen Weg: „Nach allen objektiven Indikatoren und internationalen Vergleichen ist die von Viktor Orbán geführte ungarische Regierung sowohl wirtschaftlich als auch bei der Bewältigung aktueller strategischer Herausforderungen wie Massen- und illegaler Migration erfolgreich“, sagte er. Er fügte hinzu: „Ungarn hat eine Reihe erfolgreicher Reformschritte unternommen, um strategische Herausforderungen wie die Familienpolitik anzugehen. Dabei muß nicht nur Slowenien, sondern praktisch ganz Europa früher oder später Ungarn folgen, sonst werden wir zum Tode verurteilt, oder die Völker werden sich einfach aufgrund der Migration so verändern, daß uns ein Ende ähnlich dem des Weströmischen Reiches erwartet.“